Forschung

Bio-3D-Printing

Ein voll funktionsfähiger Bio-3D-Drucker wurde aufgebaut – und das Besondere daran?
Die Bauteile wurden direkt bei uns an der Hochschule gefertigt!

Das fib knüpft im Bereich Bio-3D-Printing an die Open-Source-Initiative der renommierten Stanford University im Rahmen des Printess Project an. 

Unser Drucker ist nicht nur auf der offiziellen Projektseite in der Galerie abgebildet; die bbw Hochschule ist als derzeit einzige Hochschule in Deutschland auch unter den teilnehmenden Institutionen gelistet, neben internationalen Top-Universitäten wie der ETH Zürich, Eindhoven University of Technology oder der University of California, Berkeley:  https://printess.org/locations/

Diese Positionierung zeigt: Unsere Hochschule ist Teil eines globalen Netzwerks für zukunftsweisende Forschung und Entwicklung im Bereich Bioprinting.

Auf dieser Basis entstand im fib der bbw Hochschule ein eigener Open-Source-Biodrucker: vollständig selbst entwickelt, konstruiert und als funktionsfähiger Prototyp aufgebaut.

Ausgehend vom Printess-Biodrucker als Referenzsystem folgt auch unsere Weiterentwicklung mit eigener Konstruktion den gleichen Leitgedanken:

Der bbw Biodrucker – Open Hardware aus Berlin

Unser Prototyp verfolgt drei Kernprinzipien:

1. Modularität: Komponenten sind austauschbar, anpassbar und für Weiterentwicklungen ausgelegt
2. Open Source: Konstruktionsdateien, Stücklisten und Dokumentation stehen zum Download bereit.
3. Reproduzierbarkeit: Der Drucker ist so konzipiert, dass er mit handelsüblichen Komponenten nachgebaut werden kann.

Ziel ist kein kommerzielles Closed-System – sondern eine offene Plattform für Forschung, Lehre und Community-Weiterentwicklung.

Warum wir das tun

Als Hochschule verstehen wir Open-Source-Hardware als aktiven Beitrag zum Wissenstransfer in Forschung, Lehre und Gesellschaft. Bio-3D-Printing ist eine Zukunftstechnologie mit großem Potenzial für Medizin und Materialforschung – sie sollte jedoch nicht nur spezialisierten Laboren vorbehalten sein.

Durch die offene Bereitstellung von Konstruktionsdaten und Dokumentation senken wir die Einstiegshürden für Hochschulen, Maker, Forschungsgruppen und Start-ups. Gleichzeitig fördern wir Transparenz, Reproduzierbarkeit und gemeinsame Weiterentwicklung.

Open Source ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Ansatz, um Innovation zu beschleunigen und technologische Teilhabe zu ermöglichen.


Wenn Sie Interesse haben, den Drucker nachzubauen, weiterzuentwickeln oder gemeinsam an Bio-Printing-Anwendungen zu arbeiten, freuen wir uns über den Austausch.

Laden Sie sich hier die Bauanleitung sowie den Source Code inklusive der Druckdateien herunter: